Goldbarren und Silberbarren
Cook Islands - Silber- und Goldmünzen

Cook Islands - Silber- und Goldmünzen



Anlagemünze

Die Preisentwicklung der Cook Islands Anlagemünzen
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Seit Ende 2008 ist die Cook Islands Silbermünze auf dem Markt. Sie ist eine so genannte Agenturausgabe, dass heißt, dass ein Münzhändler im Namen der Cook Islands die Münzen prägen darf. Wiederum bekommt die pazifische Insel einen Anteil für jede verkaufte Münze. Abgebildet ist wie bei der 100 Unzen Münzbarren die "Bounty". Darunter der Nennwert 1 Dollar. Auf der Gegenseite ist Queen Elisabeth II. dargestellt. Im Dezember galt die Cook Islands Silbermünze als günstigste Anlage, die es auf dem Markt gibt.


Münzbarren

Einer der wohl außergewöhnlichsten Silbermünzen ist die Cook Islands. Denn zwar ist sie eigentlich ein Barren, jedoch gesetzlich eine Münze. Der Ein Kilo Barren misst gerade mal 10 mal 5 Zentimeter und ist offizielles Zahlungsmittel auf der kleinen Südseeinsel Cook Island, die rund 18.000 Einwohner hat.

Auf der Ein Kilo Version ist der Nennwert, der 30 Dollar beträgt, die Abbildung der Queen Elisabeth II. und die Aufschrift "Cook Islands" zu sehen. Bei der 100 Unzen Münzbarren ist zusätzlich das berühmte Segelschiff die "Bounty" dargestellt. Bis 2007 war das Zeichen der australischen Perth Mint abgebildet. Seit 2008 stellt die deutsche Silberscheideanstalt Heimerle + Meule aus Pforzheim die Cook Islands her.

Die Cook Islands Münzbarren sind weltweit sehr beliebt. Ein Grund ist der vergünstigte Steuersatz von 7% in Deutschland und 10 % in Österreich, handelsüblich für Silbermünzen. Für Barren wiederum würde man 19% zahlen. Aber da die Cook Islands Zahlungsmittel sind, gelten sie als Münzen und somit wird der vergünstigte Mehrwertsteuersatz von beispielsweise in Deutschland in Höhe von 7% verlangt.

Noch außergewöhnlicher ist die Herkunft des Erfinders der Cook Islands Münzbarren. Denn nicht ein Einheimischer, sondern ein Deutscher aus dem pfälzischen Kaiserslautern hatte die zündende Idee, mit der er inzwischen weltweit erfolgreich ist.

Gerade für Anleger, die auf den reinen Edelmetallwert setzen, sind die Cook Islands Münzbarren attraktiv. Allerdings entspricht die Münzbarren nicht den Ansprüchen der London Bullion Market Association, kurz LBMA, da die Cook Islands von Herstellern geprägt werden, die keine LBMA Zertifikation besitzen.